| Die Mail zum Dreifaltigkeitssonntag |
| 31. Mai 2026 |
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Sehr geehrte Damen und Herren,
während Corona haben viele es schätzen gelernt, den Gottesdienst im Livestream mitzufeiern. In kürzester Zeit haben wir Gemeinden dabei unterstützt, das auch zu ermöglichen. Denn es hatte sich gezeigt, dass man am liebsten mit dem Pfarrer (oder Bischof) feiern möchte, den man vom "echten" Kirchenbesuch schon kennt. Bei der Umgestaltung der Sankt Hedwigs-Kathedrale wurde die Möglichkeit, regelmäßig Gottesdienste zu streamen mitgedacht, mitgeplant und schließlich eingebaut. Morgen gibt es mindestens drei gute Gründe für einen Stream: Während man aus Potsdam den Weg nach Berlin-Mitte schaffen kann, ist es für die Freunde und Weggefährten der Kandidaten aus Bosnien-Herzegowina, Italien und der Dominikanischen Republik eindeutig zu weit.
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Wie immer!
Und doch immer wieder besonders: Fronleichnam auf dem Bebelplatz ist für mich jedenfalls ein Höhepunkt des Jahres. Wenn in Bayern oder im Rheinland die Prozession längst vorbei ist, Fahnen wieder aufgeräumt, Altäre wieder abgebaut sind, fangen wir erst richtig an.
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Wirklich friedlich?
Der Hedwigs-Friedhof in der Liesenstraße ist einer meiner Lieblingsorte in Berlin. Zwischen Tankstelle und maroden Eisenbahnbrücken schätze ich die friedliche Stimmung. Dabei hatte über Jahre ein Gang auf den Friedhof direkt hinter der Berliner Mauer etwas Bedrückendes, denke ich mir. Dem Zeitzeugen-Aufruf schließe ich mich ganz eigennützig an!
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Senioren-Arbeit?
Das ist - anders als etwa Kinderarbeit - etwas sehr Sinnvolles, da es um die Arbeit MIT Senioren geht! Die Caritas stellt zum Beispiel eine 80-Jährige vor, die mit ihrer Gitarre im Altenheim zum Mitsingen auffordert. Wer freie Zeit hat und sie sinnvoll mit Seniorinnen und Senioren gestalten möchte, kann sich inspirieren lassen.
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Gemeinsam arbeiten - gemeinsam feiern
Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden gemeinsam ausgebildet und arbeiten zusammen. Erstmalig wurden Dienst- und Weihejubiläen auch gemeinsam gefeiert, gewürdigt und bedankt - in der Kathedrale, im Zeichen des (Spandauer) Kreuzes. Vergelt's Gott für Ihren Dienst!
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Canvas heißt Leinwand
Habe ich extra nochmal nachgeschlagen. Canva hat auf das "s" verzichtet und kann digital doch so viel mehr als die gute alte Leinwand und das ganz ohne Ölfarbe und Pinsel. Und es ist wohl gar nicht so kompliziert. Vielleicht sollte ich mich auch anmelden zum Basiskurs Canva in der "digitalen Happy Hour".
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Neue Wahl - dieselbe Haltung
Das Motto muss man nicht neu erfinden. Entsprechende Banner bringen die Haltung nach außen zum Ausdruck - nicht nur, aber besonders anlässlich der Wahlen in Berlin und Vorpommern. Konkret gibt es Unterstützung zur Umsetzung, damit Kirchliche Räume Räume der Demokratie werden.
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Erst zuhören - dann buchen!
"Man sieht nur, was man weiß", hat angeblich Goethe gesagt. Auf dem Hintergrund empfiehlt sich ganz besonders die Reihe "Litauen für Einsteiger:innen", mit kundigen ersten Informationen, die Lust auf mehr Baltikum machen.
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Orgelpilgern
Für Menschen mit Behinderung sind Orgeln tendenziell eher schwer erreichbar, mitunter ist es sogar hilfreich, wenn die Organistin schwindelfrei ist. Schwester Monika hat sich beraten lassen und lädt mit professioneller Unterstützung zum Orgelpilgern für Menschen mit und ohne Behinderungen und Angehörige ein.
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Die Lesungen zum Dreifaltigkeitssonntag lösen das Dilemma ganz geschickt, dass sich in der Bibel das Wort "Dreifaltigkeit" nicht findet. So geht es in der ersten Lesung um den "barmherzigen und gnädigen" Gott auf dem Sinai. Das Evangelium erinnert daran, dass Gott die Welt so sehr geliebt hat, "dass er seinen einzigen Sohn hingab". Und Paulus bringt im Korintherbrief Vater, Sohn und Heiligen Geist in einem Wunsch zusammen: "Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!" Ein schönes Wochenende und einen gesegneten Sonntag wünscht Ihr Stefan Förner
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